Geschichte der Welt 1870-1945

Weltmärkte und Weltkriege

Emily S. Rosenberg Akira Iriye Jürgen Osterhammel

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Buchbeschreibung zu „Geschichte der Welt 1870-1945“

Zwischen 1870 und 1945 wurde die Welt durch die rasanten Fortschritte in Kommunikation und Transportwesen größer und kleiner zugleich. Neue Technologien verkürzen Entfernungen und beschleunigen den Austausch von Menschen, Produkten und Ideen. Der Band behandelt ein Zeitalter, in dem die wachsende globale Vernetzung nicht nur neue Ambitionen weckte, sondern auch Ängste und Rivalitäten, die sich schließlich in zwei Weltkriegen entluden - den zerstörerischsten Konflikten in der Geschichte der Menschheit.

Jeder Beitrag des Bandes erörtert ein zentrales Thema: die Entstehung des modernen Staates und die Entwicklung der internationalen Beziehungen; imperiale Begegnungen und Konfrontationen; Bevölkerung und Migration; Weltmärkte und Hochindustrialisierung; transnationale gesellschaftliche und kulturelle Netzwerke. Mit den modernen Staatsformen und den wechselhaften Schicksalen der Imperien verstärkten sich die Anstrengungen, territoriale Grenzen abzustecken und zu kontrollieren. Doch während Menschen, Produkte, Kapital, Technologien und Loyalitäten über diese Absperrungen hinwegströmten, zerbrachen alte politische Ordnungen und mentale Selbstverständlichkeiten - in unerwarteten, oft grauenvollen und manchmal befreienden Eruptionen der Geschichte.

Über Emily S. Rosenberg

Tony Ballantyne ist Professor für Geschichte an der University of Otago in Neuseeland. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Kulturgeschichte des Britischen Empire sowie transnationale Ansätze in der Imperial- und Kolonialgeschichte. Er veröffentlichte unter anderem «Orientalism and Race» (2002) sowie «Between Colonialism and Diaspora» (2006).


Antoinette Burton hat die Catherine C.-and-Bruce-A.-Bastian-Professur für Globale und Transnationale Studien am Lehrstuhl für Geschichte an der University of Illinois in Urbana inne. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte Großbritanniens und seines Weltreichs im 19. und 20. Jahrhundert sowie insbesondere die Geschichte Indiens während der Kolonialzeit sowie Genderfragen. Sie veröffentlichte unter anderem «Burdens of History» (1994), «At the Heart of the Empire» (1998), «Dwelling in the Archive» (2003), «The Postcolonial Careers of Santha Rama Rau» (2007) und «Empire in Question» (2011).


Akira Iriye war bis zu seiner Emeritierung Professor für Geschichte an der Harvard Universität. 1988 war er Präsident der American Historical Association. Er ist Träger hoher amerikanischer und japanischer Auszeichnungen und hat zahlreiche Publikationen vor allem zur Geschichte der internationalen Beziehungen und zur Gobalgeschichte des 20. Jahrhunderts vorgelegt.


Charles S. Maier hat die Leverett Saltonstall Professur für Geschichte an der Harvard University inne. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen «Recasting Bourgeois Europe» (1975), «In Search of Stability» (1988), «The Unmasterable Past» (1988, dt. «Die Gegenwart der Vergangenheit»), «Dissolution» (1997, dt. «Das Verschwinden der DDR und der Untergang des Kommunismus») und «Among Empires» (2006). Zur Zeit arbeitet er an einer Geschichte des Territoriums und seiner Veränderungen in der Neuzeit.


Jürgen Osterhammel ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz und Träger des «Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises». 2012 erhält er den «Gerda-Henkel-Preis».


Emily S. Rosenberg ist Professorin für Geschichte an der University of California in Irvine. Zu ihren Spezialgebieten gehören die transnationale Geschichte der Vereinigten Staaten, insbesondere die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen, sowie Fragen der Erinnerungskultur. Sie veröffentlichte unter anderem «Spreading the American Dream» (1982), «Financial Missionaries to the World» (1999) und «A Date Which Will Live» (2003).


Steven C. Topik ist Professor für Geschichte an der University of California in Irvine. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die politische Ökonomie und der internationale Handel in Lateinamerika und weltweit. Er veröffentlichte unter anderem «Trade and Gunboats. The United States and Brazil in the Age of Empire» (1996) und, zusammen mit Kenneth Pomeranz, «The World That Trade Created» (2006). Zur Zeit arbeitet er an einer Weltgeschichte des Kaffees.


Allen Wells hat die Roger Howell, Jr. Professur für Geschichte am Bowdoin College. Inne. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem «Tropical Zion» (2009) und, zusammen mit Gilbert M. Joseph, «Summer of Discontent, Seasons of Upheaval» (1996).


Verlag:

C.H.Beck

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 1293


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