Panikherz

Benjamin von Stuckrad-Barre

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Beschreibung zu „Panikherz“

Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback

Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter.

Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl.

Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. »Panikherz« ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.

Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 422

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


6 Kommentare zu „Panikherz“

BeckerT – 18.09.2019
Nach einem sensationellen Anfang hat das Buch viele Längen, schade! Trotzdem habe ich -vermutlich wegen der erfrischenden Rhetorik- durchgehalten. Weniger wäre mehr gewesen. Vorerst brache ich kein weiteres BvSB- Werk

Birgit – 13.05.2018
Fing ganz lustig an (nur deshalb zwei Sterne) und erstickte dann im sich ständig wiederholenden Sumpf der Handlung. Ich habe nach der Hälfte abgebrochen.

Sonja – 02.03.2018
Toller Anfang, furioser Stil, dann aber langatmiger und für mich als nicht drogenaffinen Leser langweiliger Drogensumpf. Habe es nicht bis zum Ende geschafft, war mir einfach zuviel vom Gleichen.

bb – 02.12.2017
Virtuoser schreibstil,nimmt sich und die jungs der unterhaltungsbranche zu wichtig,selbstbespiegelung

Andreas Harrack – 19.04.2017
Sehr gut geschrieben Aber ab der Sucht viel zu langatmig Es wiederholt sich alles, eine große Schleife Ich habe bei Seite 1100 aufgegeben und das war schon tapfer

Maryla – 26.01.2017
Hervorragende Sprache - ich könnte direkt von vorne anfangen!!!

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