Biedermeier (1815 - 1848)

Im Gegensatz zu der politisch-revolutionär ausgerichteten Strömung des Vormärz ist die Literatur des Biedermeier unpolitisch und von konservativen Werten geprägt. Es erfolgte eine bewusste Abwendung vom bewegten politischen Leben Anfang des 19. Jahrhunderts: der Restauration nach dem Wiener Kongress 1815 und den Forderungen nach einem demokratischen Nationalstaat, die schließlich 1848 in der Deutschen Märzrevolution gipfelten. Stattdessen steht in der Literatur des Biedermeier das bürgerliche Privatleben im Vordergrund und Werte wie Ordnung und Vernunft werden den Unsicherheiten der Realität entgegengestellt. Angesichts der politischen Wirren prägt diese Werke häufig ein Gefühl der Resignation oder eine Idyllisierung der Wirklichkeit sowie eine tiefe Naturverbundenheit, wie in den Gedichten Eduard Mörikes. Weitere bedeutende Autor:innen des Biedermeier wie Annette von Droste-Hülshoff oder Adalbert Stifter findest Du in dieser Kategorie.

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