Gesundheitsförderung in der Geburtshilfe - Herausforderung für das Klinikmanagement

Caroline Ottlik

Allgemeines

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Buchbeschreibung zu „Gesundheitsförderung in der Geburtshilfe - Herausforderung für das Klinikmanagement“

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medizin - Gesundheitswesen, Public Health, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Gesundheits- und Sozialmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts kam es zu einer Technisierung und Medikalisierung der modernen Geburtshilfe, die zur Folge hat, dass die wenigsten Frauen eine Geburt ohne Interventionen (wie zum Beispiel Geburtseinleitung, Schmerzmedikation oder operative Entbindung) erleben. Diese Interventionen können die Gesundheit von Mutter und Kind und den Aufbau der Eltern-Kind-Beziehung beeinträchtigen und das Stillen erschweren.

In der Bindungs- und Stillförderung liegt ein großes Potenzial für Gesundheitsförderung. Zum einen hat die frühkindliche Bindung langfristige Folgen für die Entwicklung und die psychische Gesundheit des Kindes. Zum anderen gibt es einen Rückkopplungseffekt: Eine stabile, positive Eltern-Kind-Bindung wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Eltern und auf die Gesundheit des Kindes aus, was sich wiederum gegenseitig verstärkt.

Eine positive Geburtserfahrung kann sich im Sinne der Salutogenese als stärkende Ressource für das weitere Leben der Mutter und damit förderlich auf ihre Gesundheit auswirken. Frauengesundheit wiederum fördert die Gesundheit der ganzen Familie.

Die Verantwortung dafür, wie Familien die Geburt, den Beginn der Stillbeziehung und die ersten Tage mit ihrem Neugeborenen erleben, liegt in Deutschland bei den geburtshilflichen Kliniken, da 98% der Schwangeren ein Krankenhaus als Geburtsort wählen. Dementsprechend ist das Management der Geburtskliniken gefordert, die Rahmenbedingungen für eine gesundheitsfördernde Geburtshilfe zu schaffen.

Daraus ergibt sich die folgende Fragestellung: Was sind in der derzeitigen Praxis der Geburtshilfe förderliche und hinderliche Aspekte für die Gesundheitsförderung allgemein und speziell für die Bindungsförderung und welche Schlussfolgerungen für die Klinikgeburtshilfe muss das Management daraus ziehen? Welche zielorientierten Veränderungen sind in Geburtskliniken anzustreben?

Konkret ist das Management einer geburtshilflichen Klinik einerseits gefordert, Routinemaßnahmen im Hinblick auf Nutzen und Risiken kritisch zu hinterfragen und andererseits bestimmte Maßnahmen, deren Nutzen eindeutig belegt ist, konsequent einzusetzen bzw. durchzuführen. In diesem Zusammenhang werden die Folgen des Einsatzes des Herzton-Wehenschreibers (CTG), die Risiken des Kaiserschnittes sowie die Auswirkungen von kontinuierlicher Betreuung, ungestörtem Hautkontakt nach der Geburt, von 24-Stunden-Rooming-in und von hebammengeleiteter Geburtshilfe dargestellt.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 66


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