Die Haskala zwischen Aufklärung, Assimilation und traditionellem Bewußtsein

Judentum

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Buchbeschreibung zu „Die Haskala zwischen Aufklärung, Assimilation und traditionellem Bewußtsein“

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Judaistik, Note: 1.0, Universität Erfurt, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Aufklärung“ – das ist seit Kants berühmter Definition das Schlagwort für das 17. Jahrhundert und die Umwälzungen jener Zeit. Ihr Ursprung liegt in der Reformation und der Rebellion gegen die tradierten mittelalterlichen Denkmuster und doch greift diese philosophische Bewegung weit über die Religion hinaus, indem sie den bloßen Glauben durch Vernunft und Rationalismus ersetzt. Eine bessere Welt kann nur durch den Gebrauch des eigenen Verstandes, durch logisches Denken erreicht werden und nicht durch Religion. „Sapere aude!“ ist die Losung der Stunde, um bei Kant zu bleiben. Zugleich ist die Gabe des Verstandes und die Möglichkeit, Bildung zu erlangen, gebildet zu werden keine, die sich nur auf die Eliten beschränkt. Sie ist allen Menschen eigentümlich.
Durch die neben Kant stattfindende Umwertung der bisher existierenden Werte – Vernunft statt Glaube – und die gleichzeitige Universalisierung des Wissensideals setzt sich die Aufklärung an die bisherige Stelle der Religion; sie selbst nimmt gleichsam religiöse Züge an.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2008

Druckseiten:

ca. 17


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